03.02.26 – FFF Regensburg stellt Parteien neue Forderungen vor

Die Ortsgruppe von Fridays for Future stellte am Dienstag, den 03.02. den Parteien in Regensburg ihre Forderung zur Kommunalwahl im März vor. Dabei boten sie allen größeren, demokratischen Parteien ein Gespräch an, welches die Linke, die Grünen, die ÖDP und die BRÜCKE annahmen. Hingegen waren die SPD, die Freien Wähler und die CSU nicht an einem Gespräch interessiert.

„Wir sind heute durch die Stadt gezogen und haben den Parteien unsere Forderungen für die Stadt Regensburg überbracht. Wir finden es schade, dass nicht alle Parteien mit uns reden wollten und vor allem die Parteien einem Gespräch nicht zugestimmt haben, bei denen der Austausch vermutlich am wichtigsten wäre. Diese Probleme betreffen uns alle und trotzdem weigern sich diese Parteien, sich damit auseinanderzusetzen. Unsere Forderungen für Regensburg erleichtern das Leben der Menschen in unserer Stadt, wir wollen damit aber auch unserer globalen Verantwortung nachkommen und das Begrenzen der Erderwärmung gewährleisten“, sagt Yara Pfeiffer, Pressespecher*in von FFF Regensburg.

Die Forderungen beinhalten unter anderem das Thema Verkehr. Beispielsweise soll das Schienennetz ausgebaut, und fossile Großprojekte wie die Sallerner Regenbrücke oder das Parkhaus am Unteren Wöhrd gestoppt werden.  Zudem wird eine deutliche Priorisierung des Radverkehrs gefordert. Weitere Abschnitte behandeln Energieeffizienz bei Neubauten, PV auf Dächern und die Wärmewende. Zudem wird gefordert, einen Klimaresilienzplan auszuarbeiten und die flächenversiegelte Stadt durch Grünflächen und Wasser zu kühlen. Jetzt schon sind die sommerlichen Hitzeperioden in jeder Wohnung spürbar. Essenziell ist auch die Klimaneutralität der Stadt bis 2030, weshalb die REWAG zurück in öffentliche Hand gehen und, genauso wie der RVV, bis 2030 klimaneutral sein soll. Die ausführlichen Forderungen sind auf der Website von Fridays for Future Regensburg zu finden.

Miriam von FFF Regensburg sagt dazu: „Wir alle wissen, dass die Klimakatastrophe eine der größten Krisen unserer Zeit ist. Und obwohl bei allen angekommen sein sollte, dass wir alles mögliche tun müssen, um sie abzumildern, scheint dies nicht der Fall zu sein. Diese Forderungen sind unser Versuch, unserer Verantwortung gerecht zu werden und dafür zu sorgen, dass uns die Klimakrise nicht mit ganzer Wucht trifft. Denn auch wenn wir es deutlich später merken werden, als die Menschen im Globalen Süden, sind auch wir jetzt schon betroffen. Sei es durch Hitzewellen oder Hochwasser. Jetzt nichts gegen die Klimakrise zu tun, ist unverantwortlich und kurzsichtig.“

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