Am Donnerstag, 11.06. war deutschlandweiter Hitzeaktionstag, dem sich die Ortsgruppe von Fridays for Future Regensburg mit einem Die-In angeschlossen hat. Denn Hitze ist das größte durch die Klimakrise bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland und sie betrifft alle. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Kinder und Menschen, die im Freien arbeiten. Extreme Hitzeereignisse mit lang anhaltenden Temperaturen über 40 Grad werden künftig auch in Deutschland häufiger auftreten. Deshalb fordert FFF einen detaillierten Klimaresilienzplan für die Stadt Regensburg.
„Jedes Jahr im Sommer merken wir, dass die Klimakrise nicht nur eine wissenschaftlich anerkannte Tatsache, sondern auch schon Realität ist. Unsere Sommer werden immer heißer und damit auch unsere Städte. Regensburg ist davon im Besonderen betroffen. Regensburg ist eine stark versiegelte Stadt und heizt sich dadurch besonders stark auf. Ende Mai war Regensburg zeitweise die heißeste Stadt Deutschlands mit knapp zwei Grad Vorsprung. Es ist klar: wenn wir wollen, dass man sich auch im Sommer noch in der Stadt aufhalten kann, dann müssen wir jetzt etwas verändern. Weniger Versiegelung, mehr Grün in der Stadt. Die Lösungen gibt es. Jetzt müssen sie nur noch umgesetzt werden.“
Der Hitzeaktionstag 2026 steht unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“. Das Positionspapier zur Krisenresilienz bei Extremhitze zeigt, welche Maßnahmen im Expliziten notwendig sind, um Menschen wirksam zu schützen und die Hitzeresilienz in Deutschland zu stärken. Die genauen Forderungen sind zu finden unter hitzeaktionstag.de.
„Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden gefährden die Gesundheit der Bevölkerung, insbesondere Personengruppen mit erhöhtem Risiko. Daher ist Hitzeschutz auch eine Frage der gesundheitlichen Chancengleichheit und sozialen Gerechtigkeit. Somit ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, derer wir uns alle annehmen müssen, um hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu minimieren, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit des Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesens zu stärken.“
Dafür trafen sich Menschen für einen Die-In auf der Steinernen Brücke, um auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze und potenzielle Hitzetote aufmerksam zu machen.
