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Über uns - Aktion am 05.07.2019

Warum wird hier demonstriert – was soll denn das?

Wir sind eine Gruppe junger Menschen, die sich gemeinsam mit sehr vielen Verbündeten für eine sichere und lebenswerte Zukunft einsetzt. Da wir unsere Zukunft mit den bisherigen politischen Entwicklungen und Gesetzen nicht gesichert sehen, demonstrieren und streiken wir für eine nachhaltige Umwelt-, Sozial- und Klimapolitik und die Rettung unserer Lebensgrundlagen! Wir fordern von allen Menschen, den Stand der Wissenschaft zur Klimakatastrophe und zum Artensterben zur Kenntnis zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu treffen.

Was ist Fridays for Future (FFF)?

Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung für mehr Klimaschutz und eine sichere und nachhaltige Zukunft. Wir sind weder an eine Partei noch an eine Organisation gebunden. Die Klimastreik-Bewegung hat ihre eigene Dynamik und wird durch tausende individuelle junge Menschen getragen.

Vorbild für unsere Klimaproteste ist die Schülerin Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit dem 20. August 2018 immer freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihr Hunderttausende Schüler*innen angeschlossen und demonstrieren unter dem Motto Fridays for Future (Freitage für die Zukunft) vor den Parlamenten, statt in die Schule zu gehen.

Besonders am Herzen liegen uns ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen, der Schutz von Wäldern, sauberer Luft und sauberem Wasser sowie eine umweltverträgliche Lebensweise – angefangen bei der Ernährung, dem Wohnen und der Mobilität bis hin zu umweltverträglicher Produktion und Konsum.

Was will die Bewegung FFF erreichen?

Vor allem natürlich das 1,5-Grad-Ziel – das heißt, dass sich die globalen Durchschnittstemperaturen um nicht mehr als 1,5°C erhöhen sollen. Die drastische und sofortige Reduktion des Austoßes von klimaschädlichem CO2 und Methan ist deshalb wichtig, weil sonst gewaltige Folgen drohen: Hitzewellen, denen tausende Menschen zum Opfer fallen werden, Dürreperioden und Ernteausfälle, das Abtauen von Permafrostböden, Ausbreitung von Wüsten (Desertifizierung), große Wanderungsbewegungen und vieles mehr. Neben dem 1,5-Grad-Ziel bzw. um selbiges zu erreichen haben wir acht regionale Schwerpunktforderungen:

Wir fordern:

Warum sind all diese Forderungen und Ziele sinnvoll? Weil wir eine grundlegende Wende in der Gesellschaft brauchen – eine neue Mobilität, die es uns allen ermöglicht, emissionsfrei von Zuhause in die Schule, Arbeit oder Uni zu kommen; ein neues Verständnis von Ernährung, nämlich Essen, das uns satt und zufrieden macht, ohne die weltweiten Ressourcen drastisch auszubeuten; eine 100 % erneuerbare Energieerzeugung aus Wind- und Sonnenstrom, die nicht länger auf fossile Energieträger wie Kohle, Gas und Öl setzt, und nicht zuletzt ein neues Miteinander, denn glücklich werden Menschen nicht durch den Konsumwahn, sondern durch Beziehungen: zur Natur, zu Tieren und zu ihren Mitmenschen. Nur durch ein solches Umdenken – weg vom irrsinnigen Konsum, hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft – haben wir überhaupt eine Chance gegen die Klimakatastrophe!

Was bedeutet eigentlich „nachhaltig“?

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Forstwirtschaft und meint eine Art und Weise, in der ein Waldstück bewirtschaftet wird: nämlich so, dass nicht mehr Holz entnommen wird, als im selben Zeitraum nachwachsen kann. Man kann sich leicht vorstellen, dass andernfalls in kürzester Zeit der Wald weg ist. Inzwischen fasst man den Begriff etwas weiter und versteht unter Nachhaltigkeit eine Art und Weise zu wirtschaften, die nicht die Rohstoffe und natürlichen Lebensgrundlagen künftiger Generationen gefährdet, z.B. Wasser, Luft, Ressourcen und vieles mehr. Beispielsweise könnte eine nachhaltige Landwirtschaft die fruchtbaren Böden der Region erhalten, damit auch unsere Kinder und Enkel darauf ihre Lebensmittel anbauen können; für das Trinkwasser hieße es, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine Gewässerqualität hinterlassen, die gleich gut oder sogar besser ist als das, was wir von der vorherigen Generation entgegengenommen haben (anstatt wie bisher die Oberflächengewässer und das Grundwasser mit Nitraten und Pestiziden zu belasten). Eine nachhaltige Fischerei entnimmt nicht mehr Fische dem Gewässer, als in derselben Zeit neu heranwachsen und sich fortpflanzen können und so weiter. Das heißt, dass wir nicht mehr verbrauchen sollten/möchten, als sich in derselben Zeit regenerieren kann und unseren Kindern und Enkeln keine ökologischen Hypotheken überlassen. Denn wer möchte schon Schulden vererben – noch dazu welche, die die gemeinsame Lebensgrundlage gefährden?

Neugierig geworden?

Wenn du mehr erfahren willst, besuche unsere bundesweite Webseite: www.fridaysforfuture.de oder unsere regionale Webseite www.futureforregensburg.de und folge uns auf Twitter, Facebook und Instagram (einfach nach Fridays for Future Regensburg suchen).


 
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