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14.12.24 Romantischer Weihnachtsprotest gegen Thurn und Taxis – Gratis Punsch und Plätzchen statt Rechtspopulismus!
Am Samstag, 14.12., wurde im Rahmen eines Aktionsbündnisses diverser engagierter Gruppen aus Regensburg eine Protestaktion gegen Rechtspopulistin Gloria von Thurn und Taxis und ihren Weihnachtsmarkt veranstaltet. Hierbei fand sich die Versammlung am Emmeramsplatz zusammen und brachte ihren Protest vor die Tore des Schlosses. Die Aktion richtete sich vor allem gegen die diskriminierenden und klimawandelleugnenden Aussagen, die die Möchtegern-Fürstin allzu oft verlauten lässt. Gleichzeitig betonten die Aktivist*innen die Kritik am kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, welches erst ermögliche, dass Persönlichkeiten wie Gloria von Thurn und Taxis in dieser Form existieren können.
„Gloria von Thurn und Taxis fällt seit Jahren durch zutiefst rassistische und queerfeindliche Äußerungen auf. Zudem ist sie gut vernetzt mit dem autokratischen Nationalisten Viktor Orbán und dem rechtsaußen US-Supreme Court Richter Samuel Alito. Auch der Organisator des Potsdamer Treffen, bei dem Rechtsextreme und ranghohe AfD-Mitglieder zusammenkamen, Gernot Mörig, war schon auf Schloss St. Emmeram zu Besuch. Doch weiterhin findet Gloria im Stadtbild immer noch positiv durch ihren überteuerten Weihnachtsmarkt oder die Schlossfestspiele statt. Wir wollen die Leute aufklären. Viele wissen ja nicht mal, wem sie ihr Geld da geben“, erklärte Sprecher*in Jona Hildebrandt von Fridays forFuture Regensburg.
Der „Romantische Weihnachtsprotest gegen Thurn und Taxis“ hatte den ganzen Abend über ein vielfältiges Programm zu bieten. Von Redebeiträgen, über politischen Weihnachtsgesang bis hin zu Poetry Slam war alles vertreten. Zudem gab es 15 Stände mit Kunst, Plätzchen, Heißgetränken und warmem Essen – alles auf freiwilliger Spendenbasis, um einen für alle zugänglichen Alternativvorschlag zum teuren Weihnachtsmarkt der Multimillionärin Gloria zu bieten. Zahlreiche Besucher*innen erfreuten sich an gratis Punsch, während sie dem Bühnenprogramm lauschten.
„Wir können nicht verantworten, dass Regensburgs Möchtegern-Fürstin internationale Aufmerksamkeit für ihr Verhalten erlangt und sich ihr hier aber niemand entgegenstellt. Wir müssen klare Kante zeigen gegen Menschen wie Thurn und Taxis, die rechte Verschwörungsmythen verbreiten und den Klimawandeln leugnen, die körperliche und sexualisierte Gewalttaten relativieren und Geflüchtete zu ihrem Feindbild machen. Darum stehen wir hier und protestieren gegen ihre Geldmacherei“, so Rednerin Sabrina von SoliAsyl von der Bühne aus.
Das Bündnis, welches die Aktion stemmte, setzt sich zusammen aus verschiedenen aktivistischen Gruppen aus Regensburg. Trotz derer verschiedenen Schwerpunktsetzungen (soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, Seenotrettung, bezahlbares Wohnen, Geschlechtergerechtigkeit) eint sie die Kritik an Fürstin Gloria. Unter anderem waren mit Ständen oder Redebeiträgen vertreten:
• Aufbruch
• Anarchistische Gruppe Regensburg
• Fridays for Future
• Health for Future
• Internationalismus Jetzt
• Küche für Alle
• Linksjugend [’solid]
• Letzte Generation
• Medical Students for Choice
• Mietshäusersydikats-Stammtisch
• Seebrücke Lokalgruppe Regensburg
• Sea Eye Lokalgruppe Regensburg
• Studis gegen Rechts
• SoliAsyl
• Sozialrevolutionäre Aktion
• Queere Kunst
• Activists for the Victims
Bilder vom 14.11.2025 – für ein Klima der Solidarität!
Bilder vom 24.04.2026 – Gasausstieg jetzt!
Bilder vom 10.07.26 – Reiche, es reicht!
Forderungen zum Herunterladen
Hier sind unsere FFF-Forderungen als PDF zu finden:
Fahrraddemo am 1.3. in Regensburg – FFF und zahlreiche Verbündete gehen für Verkehrswende auf die Straße – Sternfahrten zum Demostartpunkt ab 15.00 Uhr, gemeinsame Demo ab 15.30
Stadtbahn statt Stadtautobahn und Sallerner Regenbrücke – Die Fahrraddemo von FFF und Verbündeten macht sich für die dringend überfällige Verkehrswende stark. Es ist Zeit für mehr Priorität für Radverkehr und für einen komfortablen, günstigen Nahverkehr inklusive Stadtbahn – stattdessen plant die Stadt Regensburg ein veraltetes, milliardenteures Großprojekt, das noch mehr Autos in die Stadt ziehen soll. Der Verkehrsinfarkt ist dabei bereits vorprogrammiert.
„Wir brauchen eine Mobilität für alle – für Menschen von heute und von
morgen. Wir brauchen eine Gleichberechtigung der Verkehrsmittel – den Öffis, dem Rad- und Fußverkehr werden immer noch Steine in den Weg gelegt, während dem Auto der asphaltierte Teppich ausgerollt wird. Damit muss endlich Schluss sein!“, fordert Sophia Weigert, Pressesprecherin von FFF Regensburg.
FFF und Verbündete fordern: Was Regensburg braucht, sind ein gut ausgebauter kostenloser ÖPNV, ein durchgehendes Radwegenetz mit der Umsetzung der beschlossenen Fahrradhauptrouten, und die Stadtbahn – statt die milliardenteure Sallerner Regenbrücke inklusive neuer Stadtautobahn, die nur noch mehr Lärm, Verkehr und Feinstaub in die Stadt bringt. Die Buslinien stoßen an ihre Leistungsgrenze, noch mehr Autos kann weder die Verkehrsinfrastruktur noch die Luftqualität vertragen – deshalb braucht es dringend die Stadbahn, um Regensburg klimaneutral und fit für die Zukunft zu machen.
Mit dabei sind neben FFF die jeweiligen Regensburger Ortsgruppen von:
- ADFC
- Architects for Future
- Architekturkreis
- BüfA (Bündnis für Atomausstieg)
- BUND
- End Fossil – Occupy!
- Greenpeace
- Letzte Generation
- Omas for Future
- Scientists for Future
- Unsere Stadt – unsere Bahn
- VCD (Verkehrsclub Deutschland)
„Politik des vergangenen Jahrhunderts fortzusetzen, wird die Probleme der Gegenwart nicht lösen. Die Klimakatastrophe ist das zentrale Problem des 21. Jahrhunderts – wir sollten jetzt die Chance der gesellschaftlichen Transformation ergreifen. Die Forschung zeigt, wo Platz fürs Rad und ein komfortabler Nahverkehr geschaffen werden, steigen die Menschen auch um. Die Lösungen sind ja da, wir müssen sie nur umsetzen!“, sagt Yara von FFF Regensburg.
Beginn: 15.30 Uhr am Hbf, (Bahnhofsvorplatz)
Sternfahrt zur gemeinsamen Demo, jeweils 15.00 Uhr:
- Zeissstraße
- Uni/OTH-Parkplatz
- Parkside
Romantischer Weihnachtsprotest gegen Fürstin Gloria

Es ist wieder so weit: Die rechtspopulistische Möchtegern-Fürstin Gloria von TuT veranstaltetauch diesen Winter zusammen mit PEGIDA-Peter Kittel ihren überteuerten Weihnachtsmarkt. Seit Jahren verbreitet Frau TuT menschenverachtende Ideologie, hetzt gegen Queers, Geflüchtete und reproduktive Selbstbestimmung und leugnet die Klimakrise. In der neuen Rechten ist sie perfekt vernetzt: Von Julian Reichelt über Vitkor Orban bis Steve Bannon. Wir protestieren gegen jede rehte Verschwörungsideologie!
Während Wohnungsnot und Inflation vielen Menschen im Nacken sitzen, verdient die Milliardärin Gloria samt Familie, wohnhaft in einem gigantischen Schloss im Herzen der Stadt, Unsummen mit sündteurem Glühwein und einem Weihnachtsmarkt, zu dem die Besuchenden sogar Eintritt zahlen müssen! Wir zeigen: Es geht auch anders!
Protestiere mit uns am 25.11. zwischen 12 und 22 Uhr bei Punsch und Plätzchen gegen Populismus und Privat-Weihnachtsmärkte! Winterspaß für alle und für lau -ohne einer Rechtspopuistin Geld hinterherwerfen zu müssen!
Das Bündnis solidarische Stadt Regensburg
Globaler Klimastreik 15. September

Wann: 15 – 18 Uhr
Startpunkt: Furtmayrstraße 1-6
Die Klimakrise spitzt sich zu. Waldbrände und Hitzewellen, hunderte Kommunen in Deutschland beklagen Wasserknappheit. Zur gleichen Zeit schafft die Bundesregierung die Sektorziele ab, baut ein neues LNG Terminal vor Rügen, plant neue Autobahnen anstatt das Schienennetz vernünftig auszubauen und lässt zu, dass RWE und Co. für den Kohleabbau Windräder abreißen.
Die bayrischen Landtagswahl steht vor der Tür. Doch anstatt, dass die Regierungen in München, Berlin und Brüssel unsere Lebensgrundlagen schützen, stecken sie lieber Aktivist:innen ins Gefängnis oder lenken mit Debatten um Kernfusion ab. Auch das umstrittene Heizungsgesetz zeige einen Fehler in der Klimapolitik. Anstatt die Krisen-Gewinner und Superreichen zur Kasse zu bitten sollen die Bürger*innen die Zeche zahlen. So gewinnt man keine Unterstützung für die Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft. Wichtig ist es, die Krisen der Gegenwart gemeinsam zu denken. Klimakrise, Armut, Inflation: Das alles gehört zusammen. Diese Probleme entstehen automatisch in einem fossilen System, was auf Wachstum ausgelegt ist und in dem Profite erwirtschaftet werden müssen.
Zusammen mit Menschen auf der ganzen Welt gehen wir am 15. September auf die Straße, um ein Zeichen gegen Ausbeutung von Mensch und Natur und für eine solidarische, lebensfähige Zukunft zu setzen!



Unsere Reden und Moderation sind in deutscher Sprache. Es ist keine Leichte oder Einfache Sprache. Wir haben keine Gebärdendolmetschung. An der Bühne können Zettel mit den Redetexten abgeholt werden und die Texte werden hier auf der Website veröffentlicht.
Für alle die es etwas ruhiger haben wollen, gibt es am Ende des Demozugs den Ruheblock. Dort sind keine Megafone oder Soundfahrräder. Ihr erkennt den Ruheblock an einem grünen Fähnchen.
Eine Ärztin ist Teil unseres Teams. Sie hat Mittel zur medizinischen Erstversorgung dabei. Du erkennst sie am roten Kreuz auf weißem Grund an ihrem Rucksack. Alle Ordnenden können sie jederzeit erreichen. Du erkennst die Ordnenden an den weißen Binden am Oberarm.

